|
|
RE: Teil 1 von einer Geschichte, die ich selbst geschrieben hab
in Tagebuch 07.12.2011 05:26von Paulchen •
| 355 Beiträge
oookay, ich hab grad bemerkt, dass es hier eigentlich schon recht auf dem neusten Stand ist, aber ich habe das Ende vom letzen Teil ausgebaut, noch mehr trauer reingetan und so xD Also werdet traurig xD
Aber es war vieles passiert, und das alles, weil sie unbedingt Weihnachten mit einer Familie haben wollte. Sie wollte nie wieder jemanden Vertrauen, sie wollte auch nicht Anabelle und Henry vertrauen, es waren so liebe Menschen, die es nicht verdient hatten, zu sterben. Deshalb musste sie fliehen, deshalb konnte sie nicht wieder zurückkehren. Auch wenn Maria die beiden gemocht hatte und sich bei ihnen wohl gefühlt hatte, konnte sie nicht bei ihnen bleiben, sie würden so Enden, wie alle. Etwas kaltes, nasses lief an ihrer Wange herunter. „Es regnet doch gar nicht...“, Maria lachte. Doch es war ein Lachen der Trauer, eines, dass man nur von sich gab, um sich selbst zu belügen. „Emily, ist das zu glauben, es regnet gar nicht, aber auf meinen Wangen sind ganz deutlich Regentropfen zu spüren.“ Emily sah sie traurig an, Maria vergrub ihr Gesicht in ihren Armen und winkelte ihre Beine an. „Es regnet doch gar nicht, oder? Aber wieso spüre ich die Regentropfen selbst, wenn ich mein Gesicht verstecke?“, Maria fing an zu schluchzten. -Warum? Warum weine ich?-, dachte Maria, aber sie wusste es, sie weinte, weil sie diesen Fluch hasste, weil sie nicht mit Leuten zusammen sein konnte, die sie mochte, weil sie keine Familie hatte, weil sie andere Leute bestehlen musste, um selbst zu überleben und sie weinte, weil sie an Anabelle und Henry denken musste. Sie weinte alles aufgestaute heraus, bis nichts mehr blieb und sie einschlief.
Ich hab schon einen neuen Teil angefangen, aber der ist mir noch zu kurz, um den hier rein zu tun ;D Naja, ich arbeite dran, manchmal hab ich auch keine Lust, weiter zu schreiben.
(\_/)
(o.o) This is Bunny. Copy Bunny to your signature
(> < to help him achieve world domination
RE: Teil 1 von einer Geschichte, die ich selbst geschrieben hab
in Tagebuch 29.12.2011 10:45von Paulchen •
| 355 Beiträge
Ja, das traurige ist, dass ich wohl bald fertig werde, danach gibs wohl nix mehr von Maria. Aber ich werde gleich alle Teile, die noch fehlen hier rein stellen und vllt. in meinem blog hier die vollständige Geschichte auf einmal.
Ich versuch die Geschichte Morgen hier rein zu bringen.
Edit:
Gomen Nasai (Entschuldigung), mein Hirn denkt sich noch zu viel dafür aus, ich schaffs nicht.
(\_/)
(o.o) This is Bunny. Copy Bunny to your signature
(> < to help him achieve world domination
RE: Teil 1 von einer Geschichte, die ich selbst geschrieben hab
in Tagebuch 16.01.2012 08:25von Paulchen •
| 355 Beiträge
Nun, ich habe euch schon viel zu lange warten lassen und eigentlich wollte ich alles mit dem Schluss hier frei geben, aber das wird wohl noch etwas dauern. Aber ich war fleißig =^_^= Das Ende ist auch nicht mehr alzu fern :D Ich hab immer totale Schwierigkeiten mit den Überschriften, also wenn ihr bessere Vorschläge habt, her damit :D
Gesucht
Als Maria aufwachte, sah zuerst in die kühle Wintersonne, wie spät war es? Bestimmt schon Mittag. Emily saß neben Maria, sie hatte anscheinend die ganze Zeit aufgepasst. Maria nahm Emily in den Arm und flüsterte: „Du bist die Einzige, die mir geblieben ist, danke“, Maria lächelte leicht, denn ihre Trauer von Gestern war noch deutlich auf ihrem Gesicht zu sehen. Emily schnurrte, um Maria aufzumuntern. „Tut mir leid, kleine, ich hab verschlafen, wir müssen bis heute Abend warten, bis wir etwas Essen 'fangen' können“, entschuldigte sich Maria. Emily mauzte nur, als wäre es ihr gleichgültig, aber Marias Margen war hungrig. Sie entschied sich auf dem Markt nach etwas zum essen zu suchen, schließlich war er ja nicht weit weg. Auf dem Weg dort hin schienen die Menschen sie anzusehen, nicht wie üblich, mit einer Mischung aus Verachtung und Mitleid. Nein, sie schienen neugierig zu sein, vielleicht sogar gierig, aber auf was, Maria hatte doch nichts. Ein Zettel flog vor ihr auf die die Straße, es war ein Suchzettel. Maria hob ihn auf, sie konnte ihn nicht lesen, aber es war ein Bild von der gesuchten Person auf dem Zettel. Eine Zeichnung von ihr! Das war nicht gut, man suchte sie schon wieder, wer war es? Durfte sie nicht verletzt werden? Sie konnte es nicht erkennen, aber eigentlich war es auch egal, sie würde sich nicht fangen lassen, ganz einfach. Doch es würde nun schwieriger werden, sie musste wieder zurück zum Green Park, unter anderen Menschen war sie nicht sicher, jeder konnte sie sehen, jeder konnte sie fangen. Langsam ging sie den Weg zurück, Emily ging neben ihr. Emily war so etwas, wie ein Wachhund, nur viel leichter zu verstecken, sie wusste immer, wer etwas von ihnen wollte. Emily mauzte kurz unruhig, das war ein Zeichen, jetzt mussten sie schnell reagieren, jemand hatte sie entdeckt. Maria rannte los, hinter ihr ging irgendwas scheppernd kaputt und jemand wurde angeschrien.Doch das kümmerte sie nicht, sie wollte weiter frei leben, auch wenn das bedeutete, manchmal zu hungern. Oder? Nein, das wollte sie nicht, doch es blieb ihr nichts anderes übrig. Maria wollte nicht noch mehr Tote, sie hielt es nicht mehr aus. Wieso machte sie sich überhaupt Gedanken? Ihr Instinkt verriet Maria immer, was sie tun sollte und jetzt war es rennen. Ein Mann rief hinter ihr, dass sie stehen bleiben sollte. Er versuchte es zuerst normal, dann wurde er lauter und am ende versuchte er mit Leckereien zu locken, während der Abstand zu Maria und dem Mann immer größer wurde. Sie hatte es endlich zum Park geschafft und der Mann war nicht mehr hinter ihr. Sie atmete kurz auf, der Mann war nicht schnell genug gewesen, um Maria zu fangen. Doch nun hatten sie kein Essen vom Markt, warum konnte man sie nicht einfach in ruhe lassen? Okay, Maria stahl ein wenig, das gab sie zu, doch andere Leute stahlen auch und wurden nicht gesucht, warum also sie?
„Maria?“, vor ihr stand Anabelle.
Wieder zurück
„Maria! Gott sei dank, dir geht es gut!“, Anabelle kam auf Maria zu. Sofort drehte sich Maria um und wollte weglaufen, wie immer, doch auf der anderen Seite kam ihr vorheriger Verfolger, der anscheinend doch nicht so einfach aufgegeben hatte. „Maria, bitte komm zurück, ja?“, Anabelle sagte es, wie nur eine liebende Mutter es machen würde. Nun standen sie nur noch wenige Meter auseinander. Wie sehr Maria doch gerne irgendwo in Sicherheit leben wollte und trotzdem musste sie anders auf Anabelles antworten: „Nein, ich werde nicht mitkommen.“ Maria erwartete, dass sich Anabelles Gesichtsausdruck ändern würde, dass er trauriger werden würde, doch er veränderte sich nicht. Anabelles Gesichtsausdruck blieb immer noch Hoffnungsvoll. „Bitte, Maria, bitte, komm doch zurück, wir können auch wieder Eierkuchen machen.“, versuchte sie es noch einmal. „Ich kann nicht.“, gab Maria zu. „Doch, du kannst, komm zurück.“, Anabelle hatte doch keine Ahnung. Sie wusste nicht, wie schmerzvoll es war, immer und immer wieder nein zu sagen, obwohl Marias Herz so gerne ja sagen würde. „Sie verstehen es nicht, ich KANN nicht!“, Maria wollte nicht mehr, warum verstand das nur keiner? „Hör zu, Maria, du kannst. Ich weiß, was du durchmachen musstest, ich habe nachgeforscht. Ich weiß, wovor du Angst hast, doch uns wird nichts passieren. Unser Haus, Henrys Haus, wird schon seit Generationen beschützt, von einem Geist. In diesem Haus und auf dem Grundstück ist noch nie etwas schlimmes passiert, wir alle wurden beschützt. Weißt du noch, als du bei uns ankamst und ohnmächtig geworden bist? Dieser Fluch musste aus dem Haus gehalten werden und deshalb musste der Schutzgeist dich schwächen. Bitte, uns passiert nichts, Niemanden wird etwas passieren, komm wieder zu uns, bitte.“, Anabelle war überzeugend und Maria war hin und her gerissen, sie wollte, aber sie konnte nicht, oder doch? Es machte Sinn, das mit dem Schutzgeist. Was sollte sie tun? Ein Risiko eingehen, das Leben von unschuldigen riskieren, um vielleicht glücklich leben zu können? Oder Niemanden schaden, weiter dem Wetter ausgesetzt sein und sich über das Leben beschweren? Emily ging zu Anabelle. War es wirklich so einfach, wie es Emily entschied? Aber Emily war schlau, sie irrte sich nie und Maria konnte es ja probieren, oder? Immer dieses oder, der ewige Kampf zwischen ihren Herz und ihren Verstand. Emily sagte ja, ihr Herz sagte ja, es stand zwei gegen einen, das war ein logischer Entschluss. Anabelle sah sie erwartungsvoll an. Dann antwortete Maria schließlich: „Okay, ich werde wieder mitkommen.“ Anabelle war sichtlich erfreut darüber und sagte scherzend: „Dann musst du mich aber auch wieder mit “du“ anreden.“ Der Mann, Marias vorheriger Verfolger, der bisher alles mit angesehen hatte meldete sich nun auch zu Wort: „Ich weiß, ich hab die kleine nicht direkt zu Ihnen gebracht, aber könnte ich bitte trotzdem ein Teil des Geldes bekommen? Wissen Sie, ich habe zurzeit keine Arbeit und auch Kinder zu verpflegen.“, sagte er. Anabelle sah ihn zuerst an, als würde der Mann die Weltherrschaft von ihr verlangen, dann lachte sie. Natürlich, aber wäre die Hälfte genug?“, sie war immer so freundlich, es war schön mit anzusehen, fand Maria. Der Mann bedankte sich und nachdem Anabelle ihn versichert hatte, es Morgen zu schicken, ging er wieder.
Erwachsen
Maria und Emily kamen ein zweites Mal in das prachtvolle Anwesen von Anabelle und Henry, ihr wurde zwar etwas schwindelig, diesmal viel Maria aber nicht um und einen Alptraum hatte sie auch nicht, alles ging gut. Man brachte Maria das lesen und schreiben bei, sie lernte sich richtig beim Essen zu benehmen (was nur nötig war, wenn Besuch da war) und Maria bekam den Nachnamen Smith. Maria lernte auch, wie man kocht und rechnet. Seit ihrer zweiten Ankunft auf dem Grundstück von den Smiths waren 5 Jahre vergangen, Maria war 16 und Emily war schon eine Großmutter geworden. Maria war noch etwas mehr gewachsen, ganze 15cm, ihre Haare waren länger und meist trug sie eine Schleife drin. Sie hatte ihren Fluch schon vollständig vergessen, da bisher wirklich nichts mehr geschehen war. Henry ging immer noch regelmäßig zum Grab seiner Tochter, doch er redete nun ein bisschen mehr. Maria hatte hübsche Kleider, Möbel und sonstige Sachen ihn ihrem Zimmer stehen, die sie früher für unnötig gehalten hatte. Aber sie wusste, dass dieser Zustand nicht immer da sein konnte, es konnte nur eine Kleinigkeit passieren und Henry würde seine Firma verlieren, oder er würde einfach nicht mehr arbeiten können. Deshalb wollte sich Maria einen Job suchen, als Hausmädchen, denn sie war ja nie zur Schule gegangen und konnte so auch keinen anderen Beruf ausüben. Anabelle war natürlich dagegen, sie redete immer alles schön und sagte, dass es nie so weit kommen würde, dass sie auf das Geld, was Maria verdienen würde angewiesen wären. Doch Maria setzte ihren Willen durch, sie war immer noch genauso dickköpfig, wie früher und schließlich gab Anabelle auf, sie besorgte Maria ein Vorstellungsgespräch bei einem Bekannten. Wie Anabelle versicherte, bezahlte dieser Bekannte gut und er sollte wohl auch nicht zu streng mit seinen Angestellten umgehen.
„Maria, Liebes, ich muss dir noch etwas sagen, bevor du dich vorstellst.“, Anabelle wusste, dass es Maria eilig hatte, weil sie aufgeregt war, schließlich hatte sie noch nie irgendwo gearbeitet. „Was ist denn?“, obwohl Maria ungeduldig war, erkannte man, dass ihre Stimme nun viel erwachsener klang. „Bitte, frag ihn nicht nach seiner Frau, oder ob er Kinder hat. Er hat sein Kind und seine Frau kurz nacheinander verloren, es war tragisch.“, Anabelle klang auf einmal viel zu ernst. „Nein, das werde ich nicht. Aber ich muss jetzt wirklich los, sonst komme ich nicht rechtzeitig.“, sanft und freundlich war Marias Stimme geworden. „Soll ich dir wirklich keine Kutsche rufen?“, Anabelle war wie immer besorgt. Es störte Maria nicht, dass Anabelle so besorgt war. Wahrscheinlich war sie nur besorgt, dass Maria wieder verschwinden würde. Doch Maria wollte nicht mehr weg, sie fühlte sich frei, freier als früher. Außerdem war hier alles, was sie brauchte und Jemand, der sie vermissen würde. „Nein, den kurzen Weg werde ich alleine gehen können, passt bitte auf Emily auf, ja?“, Maria küsste Anabelle leicht auf die Wange und ging dann raus. Es wurde wieder wärmer, der Schnee war schon geschmolzen und die ersten Knospen kündigten den Frühling an. Die Menschen auf dem Markt mussten sich nicht mehr so dick anziehen, um nicht zu frieren und die Arbeiter konnten wieder schwerere Kisten tragen, ohne aufpassen zu müssen, ob es glatt war. Der Frühling würde die Herzen wieder erwärmen. Als Maria durch die Straßen ging, sahen sie nur wenige an. Maria viel nicht mehr auf, sie war nicht dreckig, sondern gepflegt und erwachsen. Sie viel nur wegen ihren Kleid auf, denn es war wirklich hübsch. Ein langes, blaues Kleid mit weißen Schleifen dran.
Es dauerte nicht lange, da hatte das Anwesen des Mannes, der nach einer neuen Bedienung suchte, erreicht.
Arbeit
Neben der Tür stand ein Schild mit der Aufschrift „Neues Hausmädchen gesucht“. Darüber Stand in einen goldenen Schild der eingravierte Namen des Bewohners „Victor Kenneth Thurgood“ stand dort. Maria klingelte mit den neuen wagnerschen Hammer und sofort machte eine dunkelhäutige Frau auf. „Vielen danke, Miss.“, bedankte sich Maria, worauf die Frau nur nickte. Eine andere Frau kam herbei, braunhaarig und nicht besonders groß. „Bitte hier entlang, Sie sind noch ein wenig zu früh.“, sagte die braunhaarige und ging den Flur entlang. Maria folgte ihr, bis sie vor einer geschlossenen Tür stehenblieb. Die Frau klopfte und sagte: „Die Nächste ist bereits hier.“, dann verschwand sie wieder. Maria blieb allein vor der Tür stehen, von der anderen Seite waren Stimmen zu hören. Zuerst fragte eine Frauenstimme etwas, dann rief eine verärgerte Stimme: „Raus hier, sofort!“ Kurz darauf ging die Tür vor Maria auf und eine Frau ging mit schnellen Schritten heraus. Die Frau war sichtlich verletzt, aber ihr Stolz wollte nicht, dass Jemand das sah und deshalb ging sie gerade und so schnell. Die männliche Stimme sagte nun wieder ruhiger, aber mit einen genervten Unterton: „Kommen Sie rein.“ Maria ging ein paar Schritte in das Zimmer und blieb vor dem Schreibtisch stehen. Sie war nervös, aber trotzdem sollte Maria der Höflichkeit und der guten Sitte den Mann begrüßen. „Guten Tag Herr Thurgood.“, sagte sie also. „Immerhin scheinen sie lesen zu können. Guten Tag, Miss...“, Thurgood überlegte kurz, dann nahm er den Faden wieder auf, „Entschuldigen Sie bitte, mir ist ihr Name entfallen. Wenn sie es mir verzeihen könnten, ich hatte in den letzten Tagen mit vielen Leuten zu reden.“ Er schien wieder vollkommen beruhigt zu sein und auch Maria entspannte sich. „Ich bin Marie Smith.“, antwortete Marie auf die Frage. „Hmm....“, Thurgood überlegte wieder. „Maria sagten Sie? Die adoptierte Tochter von Henry?“, fragte er. „Ja, Herr Thurgood.“, antwortete Maria knapp. Ihr war aufgefallen, dass sich irgendetwas in dem Gesichtsausdruck von Thurgood verändert hatte. Thurgood sagte mit einer ziemlich schnellen Stimme: „Sie sind eingestellt!“ Maria freute sich, doch Thurgood war noch nicht fertig. „Aber sie werden hier wohnen, ein Zimmer steh bereits frei, wenn sie einwilligen werden sie schon Morgen anfangen. Natürlich kriegen sie die doppelte Summe des Lohns.“ Maria war geschockt, eben noch hatte sie Anabelle in ihren Gedanken versichert, nicht mehr weg zu gehen und jetzt bestand die Anforderung für die Arbeit in ein anderes Haus zu ziehen. „Dürfte ich darüber noch nachdenken?“, fragte Maria vorsichtig. „Natürlich, aber wenn sie Morgen nicht hier sind, muss ich mich gezwungen sehen, jemanden anderen die Stelle zu geben, erinnern Sie sich daran.“
Die Verabschiedung war kurz gewesen, sie musste nur etwas unterschreiben und Maria war bereits auf dem Weg nach Hause, ja, ihr Zuhause. Dort wo Anabelle und Henry und das ganze Personal wohnte, da wo sie seit 5 Jahren mit Emily wohnte und sie sich sicher fühlte. Ihr Zuhause, in das der Fluch nicht hinein konnte. Der Fluch! Sie konnte nicht woanders wohnen, es würde alles so enden, wie in der Vergangenheit. Das musste sie Herrn Thurgood sagen, doch vorher wollte Maria noch einmal mit Anabelle reden.
Ein kalter Winterwind
Zuhause wartete Anabelle schon. „Und, wie war es? Hast du die Arbeit?“, in ihrer Stimme lag Aufregung, aber auch Trauer. „Ja, ich habe sie.“, antwortete Maria. Und als ob Anabelle etwas ahnen würde, fragte sie noch: „Aber?“ „Aber dafür müsste ich zu Herrn Thurgood ziehen, er hat bereits ein Zimmer für mich.“, Maria machte eine kleine Pause und sah in Anabelles Gesicht, bevor sie weitersprach „Keine Sorge, ich werde nicht zu ihn gehen, das geht gar nicht, der Fluch würde mich wieder verfolgen. Ich werde es Herrn Thurgood Morgen sagen.“ Anabelle sah immer noch besorgt aus, obwohl doch jetzt alles gut war, oder? „Bitte sei vorsichtig, Victor ist ziemlich gerissen, wenn er etwas haben will, dann bekommt er es auch.“, warnte sie Maria. Dann fing Anabelle wieder an zu lächeln und fragte Maria: „Hast du denn deine Aufgaben schon fertig?“ Maria bekam immer Aufgaben von Anabelle, damit sie nichts von dem gelernten wieder vergaß. „Ich werde sie sofort machen.“, auch Maria lächelte nun wieder, denn Anabelle verstand es, Jemanden auf andere Gedanken zu bringen.
In der Nacht dachte Maria noch einmal darüber nach, wie sie es Herrn Thurgood sagen würde. Maria ging jeden einzelnen Schritt durch, den sie machen würde, was sie sagen würde und welche Emotionen sie haben würde. Dann schlief sie ein.
Am nächsten Morgen kam eine von den Hausfrauen in Marias Zimmer und öffnete die Vorhänge. Die Sonne war auch erst vor kurzen erwacht, denn der Himmel war noch gefärbt. Maria beobachtete durch nur fast geschlossene Augen, wie die Bedienstete wieder aus dem Zimmer ging. Und bevor Maria wieder einschlafen konnte, fing Emily an, sich an ihr Gesicht zu schuppern. „Ja, ja, ich steh ja schon auf, keine Sorge.“, sagte Maria mehr zu sich, als zu Emily. Langsam schob Maria ihre Decke weg, aufstehen war immer so schwierig, besonders an kalten Tagen. Aber es nützte alles nicht, sie musste ja aufstehen. Zuerst ging sie sich im Badezimmer waschen, sie hatte ihr eigenes und niemand würde plötzlich reinkommen, also lies sie sich Zeit. Ihr Kleiderschrank war gleich neben dem Badezimmer, aber es war kein einfacher Kleiderschrank, er hatte seine eigenen Raum, Maria wurde richtig verwöhnt und sie war jeden Tag dankbar dafür. Heute war ein kalter Tag, etwas helles würde also passen, aber Maria war Heute nicht zu etwas hellen zumute, also nahm sie ein rotes Kleid. Es war ein schönes Rot, auch wenn es sie an Blut erinnerte, aber das verdrängte Maria. Sie verdrängte immer, wenn etwas hoch kam, schließlich waren diese Sachen schon vergangen und es hieß doch, dass man nicht zurück schauen sollte, daran wollte sich Maria nun halten.
Anabelle schlief noch und Henry war schon längst zum Arbeiten aufgebrochen, nur ein paar Bedienstete liefen eilig durch das Haus. Maria ging raus, der kalte Winterwind war immer noch deutlich am Morgen zu spüren. Sie kannte den Weg zu Herrn Thurgood, sie kannte auch noch die Abkürzungen durch Nebenstraßen, in denen man über Zäune klettern musste, aber Maria war nun eine junge Dame und klettern gehörte sich nicht für eine junge Damen. Außerdem lohnte es sich eh nicht mehr, Maria musste nur noch in die nächste Straße abbiegen, dann würde sie da sein. Das Schild neben der Tür war bereits verschwunden, anscheinend hatte Herr Thurgood mehrere geeignete Hausmädchen gefunden, das würde es einfacher machen. Maria klingelte erst einmal nicht, sie betrachtete den kleinen Knopf, der im inneren des Hauses einen schrillen Ton gab, wenn man drauf drückte. Wenn sie so darüber nachdachte, hatten sie neben ihrer Tür Zuhause auch so einen Knopf, der den gleichen Ton machte. Früher hätte Maria jeden, der so eine Klingel besaß für reich und hochnäsig gehalten, doch nun war es völlig normal für sie. Dann endlich drückte sie auf diesen Knopf, doch diesmal machte kein Hausmädchen auf, sondern gleich Herr Thurgood. Maria fing an zu reden: „Guten Morgen, Herr Thurgood, ich fürchte...“ „Schön, dass Sie endlich gekommen sind, ich hatte schon meine Befürchtungen. Haben Sie nicht mehr mit? Ach, ist ja auch egal, nun kommen Sie, die Arbeit wartet.“, unterbracht Thurgood sie plötzlich und wieder mit schneller Stimme, dann zog er Maria rein und schloss die Tür. Er hatte sie einfach mit reingezogen.
Er bekommt immer, was er will
Herr Thurgood zog Maria hinter sich her, den Flur entlang, dann eine Treppe hoch, dann blieben sie vor einer Tür stehen. „Hören Sie mal,...“, fing Maria mit wütender Stimme an. Herr Thurgood machte die Tür auf und sagte: „Dies ist Ihr Zimmer.“, als ob alles so richtig sei, wie es nun war. Aber das war es überhaupt nicht, Maria war doch nur gekommen, um zu sagen, dass sie gerade nicht hier arbeiten wollte. Weshalb tat Herr Thurgood das? Er sah nicht wirklich so verrückt aus, dass er Jemanden entführen und einsperren würde. „Haben Sie etwas, Maria, gefällt ihnen vielleicht das Zimmer nicht?“, fragte Herr Thurgood. „Wenn Sie wollen, kann ich es neu einrichten lassen.“, in seiner Stimme war ein Hauch von Besorgnis zu hören, aber warum? Maria verstand das nicht, sie musste es einfach noch einmal versuchen, zu erklären. „Es tut mir aufrichtig leid, Herr Thurgood, aber ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor.“, begann Maria, während Herr Thurgood sie verständnislos ansah, diesmal schien er sie ausreden lassen zu wollen. „Ich kam her, um zu sagen, dass ich nicht hier arbeiten kann, bitte versehen Sie das.“, endlich hatte Maria es geschafft, es zu sagen. „Völlig unmöglich, Sie haben einen Vertrag unterschrieben, erinnern Sie sich nicht?“, sagte Herr Thurgood. „Einen Vertrag?“, wieder holte Maria. „Nicht einen beliebigen Vertrag, meine Liebe, sondern diesen Vertrag.“, Herr Thurgood holte während er sprach ein aufgerolltes Blatt Papier aus der Innenseite seines Frakes, dann rollte er es aus. Es war tatsächlich ein Vertrag und zudem auch noch mir der Unterschrift von Maria. Maria las ihn zuerst verwirrt durch, dann erinnerte sie sich wieder. Sie hatte den Vertrag vergessen, einfach so, weil sie nur daran gedacht hatte, wie sie nicht bei Herrn Thurgood arbeiten musste. Und der Vertrag sagte, dass wenn Maria am nächsten Tag vor der Tür stehen würde, sie bei Victor Thurgood einziehen und als Hausmädchen arbeiten müsste. „D...das geht aber nicht.“, Maria war völlig aus der Fassung. „Wissen Sie, Maria, ich stelle nicht wahllos irgendwelche Mädchen ein. Nein, ich lass mir zuerst berichten, wie ihre Vergangenheit war und was sie gemacht haben. Glauben Sie mir, meine Liebe, ich weiß, was Sie belastet.“, sagte Herr Thurgood langsam und selbstsicher. „Aber, … das können Sie doch nicht wissen.“, Maria war immer noch verwirrt, sie konnte sich das alles einfach nicht erklären. „Es ist der Fluch, habe ich recht?“, es war keine ernsthafte Frage von Herrn Thurgood. Maria schaute ihn verwirrt an. Thurgood lächelte und sagte dann: „Machen Sie sich keine Sorgen und nun gehen Sie sich bitte fertig machen. Wie Sie sich hoffentlich noch erinnern können, müssen sie nach ihrer Ankunft, die nun doch schon etwas her ist, anfangen zu arbeiten. Ihre Uniform hängt bereits in dem Schrank, ich hoffe, es ist die richtige Größe. Kommen Sie einfach in mein Arbeitszimmer, wenn sie fertig sind.“, Herr Thurgood schob Maria langsam in das Zimmer und verschwand dann auch, nachdem er die Tür geschlossen hatte. Maria musste sich setzen, was war gerade passiert? Sie war immer noch an der Stelle, als Herr Thurgood sie in das Haus gezogen hatte. Sie setze sich auf das Bett. Wäre Emily nur da, sie konnte Maria immer beruhigen, aber Emily war bei Anabelle geblieben. Und Maria erinnerte sich, dass in dem Vertrag auch stand, dass sie ihre Sachen gleich mitnehmen musste, Maria konnte nicht noch einmal nach Hause gehen, um sie zu holen. Ach nicht, um Emily zu holen. Maria wollte wieder zurück, zu Anabelle, Henry, den freundlichen Bediensteten und sie wollte Emily bei sich haben. Doch Maria war gefangen, schon wieder. Genau, wie damals, als Jemand aus dem Waisenhaus sie gefunden hatte und einfach mitgenommen hatte. Doch es gab einen Unterschied, damals konnte sie fliehen. Diesmal gab es einen Vertrag, Maria konnte es versuchen, doch es würde nicht funktionieren, das wusste sie. Wenn sie zurück nach Hause gehen würde, würde Herr Thurgood Anabelle und Henry bestimmt verklagen und Thurgood war reich, das hieß, dass wenn Maria wieder zurück in den Park gehen würde, Herr Thurgood wahrscheinlich die ganze Polizei auf sie ansetzen konnte. Sie konnte nur versuchen, Herrn Thurgood zu überreden und dafür musste sie ihn dazu bringen, Maria zu mögen. Während ihrer Gedanken liefen Maria Tränen über das Gesicht, doch nun wusch sie die Tränen weg, Maria wusste, was nun zu tun war.
(\_/)
(o.o) This is Bunny. Copy Bunny to your signature
(> < to help him achieve world domination
RE: Teil 1 von einer Geschichte, die ich selbst geschrieben hab
in Tagebuch 25.02.2012 10:38von Paulchen •
| 355 Beiträge
Ich will wieder zu meinem Vater.
Ich habe zurzeit eine enorme Schreibblockade, ich kann nicht einmal Kurzgeschichten verfassen.
Bei meinem Vater bleibt mir nichts anderes übrig, als zu schreiben, um 9 wird aufgestanden, 11 fertig mit frühstück, kein Fernseher und keine Konsole dazu, keine freunde, nur Bücher, Puzzles und eine beschränkte anzahl an Internetzeit, ich will nicht sagen, dass das gut is, aber es würde meine Blockade sicher aufheben.
(\_/)
(o.o) This is Bunny. Copy Bunny to your signature
(> < to help him achieve world domination
RE: Teil 1 von einer Geschichte, die ich selbst geschrieben hab
in Tagebuch 03.03.2012 07:26von Paulchen •
| 355 Beiträge
Fürs nächste gibst erstmal keine weiteren Teile, nach den Zwei, meine Tastatur ist kaputt.
Verlorene Hoffnung
Maria hatte sich umgezogen und stand nun vor dem Arbeitszimmer von Herrn Thurgood. Ihre Uniform bestand einfach nur aus einem schwarzen Kleid und einer kleinen, weißen Schürze, die um die Hüfte gebunden war. Sie klopfte zaghaft an die Tür. „Kommen Sie ruhig herein, Maria.“, sagte Herr Thurgood aus dem Inneren seines Zimmers. Maria stand schon einmal auf der gleichen stelle, nur einen Tag war es her und trotzdem war die Situation eine völlig andere. Sie öffnete die Tür, wie schon einmal stand Herr Thurgood hinter seinen Schreibtisch, auch wenn er diesmal nicht verärgert war. Doch in dem Arbeitszimmer war noch eine weitere Person, eine Frau saß auf dem Stuhl vor dem Schreibtisch, es war Anabelle! Maria stand reglos da, Anabelle war da, was wollte sie? Bestimmt wollte sie Maria abholen und retten, ganz bestimmt. Anabelle stand schnell auf und nahm Maria in den Arm, dabei flüsterte sie: „Es tut mir so leid.“ Maria spürte etwas nasses an ihrer Wange, doch es war nicht ihre Träne, Anabelle weinte. „Es wird alles wieder gut.“, antwortete Maria, ebenfalls flüsternd. „Nun, es tut mir leid, dieses rührende Wiedersehen zu unterbrechen, aber ich befürchte, dass Maria nicht wieder zurück gehen kann, Anabelle.“, die Stimme von Herrn Thurgood klang auf einmal so kalt. Es schien ihn nichts aus zu machen, dass diese Situation nur seine Schuld war. „Wieso nicht? Sie wissen doch, was mein Mann und ich alles durchgemacht haben, ich will nicht noch einmal mein Kind verlieren!“, Anabelle wurde laut, so wütend hatte Maria sie noch nie gesehen. Maria konnte nichts dazu beitragen, sie wusste, dass sie diesen Vertrag unterschrieben hatte und nun hier bleiben musste, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollte. Herr Thurgood stand nur da und betrachtete Anabelle mit seinen kalten Augen. Und doch meinte Maria für einen kurzen Augenblick etwas, wie Mitleid in seinen Gesicht zu sehen. „Bitte, Victor. Gib sie mir zurück.“, sagte Anabelle nun flehend. „Nein, das werde ich nicht, nun geh bitte, du kannst Maria's Sachen Morgen vorbeibringen, anscheinend hatte sie den Vertrag vergessen.“, Herrn Thurgood's Stimme blieb kalt und doch hörte sie sich auf einmal so alt und müde an. „Wieso?“, Anabelle kämpfte mit ihren Tränen, deshalb nahm Maria ihre Hand, natürlich wollte sie mit Anabelle mitgehen und auch Maria musste sich beherrschen, damit sie nicht kreischend und weinend auf den Boden viel. „Du vergisst wohl, was ICH durchgemacht habe,“, Herr Thurgood wurde lauter, „ICH habe mein Kind UND meine Frau verloren! Und nun, wo ich mich entschieden habe, dieses Mädchen in mein Haus zu lassen,“, er zeigte auf Maria, „da unterstellst du mir, sie dir wegzunehmen.“, Thurgood machte eine Pause und sprach dann wieder ruhiger weiter, „Die Welt ist ungerecht, meine Liebe und das weißt du. Bitte geh nun, du findest die Tür.“ Ein paar Sekunden blieb es so bedrückend still, dass es sich für Maria anfühlte, als würden Stunden vergehen. „Darf ich sie denn besuchen kommen?“, Anabelle gab tatsächlich auf. Herr Thurgood nickte. Dann flüsterte Anabelle noch einmal zu Maria: „Es tut mir leid.“, und nach einer kleinen Pause setzte sie noch ein „Bis bald“ dazu. Dann umarmte sie Maria und verschwand. Einfach so. Maria wusste nicht weiter, Anabelle war doch ihre Hoffnung gewesen, doch wenn nicht einmal Anabelle ihr weiterhelfen konnte, wer dann? Eine Flucht war unmöglich, das wusste sie schon. Das bedeutete, dass der einzige Weg ihr Fluch war, auch wenn Maria es nicht wollte. Doch hatte der Fluch seit Anabelle und Henry nicht mehr zugeschlagen und auch Herr Thurgood schien sich keine Sorgen zu machen, obwohl von dem Fluch wusste. „Caroline!“, rief Herr Thurgood plötzlich und ein anderes Hausmädchen mit schwarzen Haaren und heller Haut kam herein. „Würdest du bitte der neuen alles zeigen und erklären, was ihre Aufgaben sind.“, sagte Herr Thurgood. Maria fand es komisch, dass er mit der Bediensteten so familiär umging. Aber Maria wurde von Caroline an der Hand genommen und hinaus gezogen, bevor Maria irgendetwas sagen konnte.
Ein kleiner Rundgang
Caroline zeigte Maria alles, auch wenn das nicht wirklich nötig gewesen wäre. Maria wusste schon von Lauren und den anderen Bediensteten bei Anabelle wie man kochte, wusch und das Haus richtig sauber hielt. Damals wollte sich Maria nützlich machen. Zwar hatte sie nicht daran geglaubt, dass sie wieder hinaus geschmissen werden würde, wenn sie nicht mithalf, doch wollte Maria auch etwas zu tun haben. Und wenn Henry arbeiten war und Anabelle Bekannte besuchte, währen Maria allein zurück blieb, lernte sie von den Bediensteten. So war es niemals zu langweilig, auch wenn das Putzen von Gegenstände, deren Wert Maria nicht wirklich begriff, nicht zu ihren liebsten Tätigkeiten gehörte. Caroline führte Maria auch noch einmal durch das ganze Haus und erklärte Maria was ihre Aufgaben sein würden. Es war eigentlich recht einfach, Maria sollte Herrn Thurgood jeden Tag Tee bringen und zwei Zimmer sauber machen, wobei sie niemals das Arbeitszimmer und das Schlafzimmer von Herrn Thurgood übernehmen sollte. Es gab keine genaue Anordnung, welche Zimmer von den verschiedenen Hausmädchen sauber gehalten werden sollte. Wenn eine von ihnen mit einen Zimmer fertig war, band sie einfach einfach eine Schleife um die Türklinke, so wussten dann auch die Anderen welches Zimmer schon sauber war. Während Caroline mit Maria im Haus herum ging begegneten sie auch der dunkelhäutigen Frau, deren blonden Haare einen wunderschönen Kontrast zu ihrer Haut und ihren laubbraunen Augen stand, die Maria nur einen Tag zuvor die Tür geöffnet hatte. Und der kleinen braunhaarigen, die Maria das erste Mal zu dem Arbeitszimmer geführt hatte. Beide hatten ziemlich merkwürdige Namen, beide kamen auch nicht aus England, wie Maria von Caroline erfuhr. Die Dunkelhäutige hieß Shiori und die kleine Adora. Maria hatte nichts gegen diese Namen, sie erschienen ihr nur etwas fremd und ungewöhnlich. Caroline schien es nicht für weiter wichtig zu halten, ihr noch die anderen Bediensteten vorzustellen und Maria war sich auch nicht richtig sicher, ob sie danach fragen sollte, deshalb lies sie es erst einmal sein. „Warum soll ich nicht auch in den Zimmern von Herrn Thurgood sauber machen?“, fragte Maria, als Caroline den Rundgang beendet hatte. „Das ist eine persönliche Angelegenheit von Herrn Thurgood. Nur ein Hausmädchen darf diese Räume säubern.“, antwortete Caroline. „Sind sie dieses Hausmädchen?“, hackte Maria noch einmal nach, ihre Neugier lies sie einfach nicht in ruhe. Caroline schwieg und machte nicht den Anschein, als würde sie diese Frage beantworten. „Warum sind sie so familiär mit Herrn Thurgood?“, entschied sich Maria noch zu fragen, bevor Caroline verschwinden würde. „Wir kennen uns schon länger. Nun würde ich bitte wieder mit meiner Arbeit beginnen und Sie sollten auch anfangen, es ist Zeit für den Tee.“, Caroline ging ein paar Schritte, dann blieb sie noch einmal stehen, und sagte: „Das Rezept für den Tee liegt auf dem Tresen in der Küche, wenn Sie nicht mehr weiter wissen fragen Sie einfach Jemanden.“ Dann ging sie wieder weiter. Caroline hatte recht, es was Zeit für Tee, was Maria erst wirklich realisierte, als die Standuhr neben ihr zwölf schlug. Maria beeilte sich, um in die Küche zu gelangen.
(\_/)
(o.o) This is Bunny. Copy Bunny to your signature
(> < to help him achieve world domination
|
|
Forum Statistiken
Das Forum hat 423
Themen
und
3084
Beiträge.
Besucherrekord: 229 Benutzer (04.02.2010 07:06). |
zitieren
Besucher
Forum Statistiken